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Einblicke & Dokumente

Wissen aus der Praxis

Kurze Videos unserer Gründer und Unterlagen, die im Absenzfall wirklich gebraucht werden.

Videos

Intervention

Warum Absenzen in der Schweiz Jahr für Jahr steigen

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Die Absenzen in Schweizer Unternehmen nehmen laufend zu – besonders durch psychische Belastungen bei jüngeren Mitarbeitenden. Warum eine gute medizinische und betriebliche Betreuung der wirksamste Hebel ist.

Was kostet ein Krankentag wirklich?

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Direkte Lohnkosten, Produktionsausfall, Überstunden, Teamklima: Pro Absenztag kommen schnell 600 bis 1'000 Franken zusammen.

Warum die ersten Tage entscheiden

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Ab Tag 30, 60 oder 90 lässt sich eine Absenz kaum noch beeinflussen – dann ist sie meist chronifiziert. Wirksam ist nur der frühe Einstieg.

Der blinde Fleck bei langen Absenzen

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Bei längeren Ausfällen fehlt allen Beteiligten der Überblick: Niemand weiss genau, woran es liegt, und niemand kann steuernd eingreifen.

Welche Rolle die Führung bei Absenzen spielt

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Reintegration gelingt dort, wo Führungskraft und Mitarbeitende miteinander reden und die Belastung Schritt für Schritt gemeinsam planen.

Was Teilarbeitsfähigkeit den Mitarbeitenden bringt

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Wer monatelang zu Hause bleibt, verliert Struktur und Anschluss. Gerade bei langen Erkrankungen hilft ein geregelter Alltag.

Absenzen senken heisst umdenken

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Nachhaltig weniger Absenzen gibt es nur, wenn HR, Mitarbeitende und Ärzteschaft miteinander statt übereinander reden.

Was Teilarbeitsfähigkeit in der Praxis bedeutet

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Nicht der ganze Arbeitsalltag, aber ein Teil davon – zeitlich begrenzt oder auf bestimmte Tätigkeiten bezogen, immer im Einzelfall geklärt.

Versicherer und Arbeitgeber sind nicht die Bösen

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Im System gelten sie schnell als Gegenspieler. Dabei sind sie es, die Teilarbeitsfähigkeit überhaupt umsetzen können.

HR und Medizin müssen miteinander reden

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Erst der direkte Austausch macht Teilarbeitsfähigkeit real – und damit die Rückkehr an einen echten Arbeitsplatz.

Vertrauensarzt

Arbeitsunfähigkeit ist mehr als eine Diagnose

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Die Arbeitsunfähigkeit wird meist rein medizinisch beurteilt. Der konkrete Arbeitsplatz fällt dabei unter den Tisch – und am Ende stehen 100 %.

Warum Absenzen länger dauern als nötig

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

Wer den Arbeitsplatz nicht kennt, kann die Arbeitsfähigkeit nicht dazu in Beziehung setzen. Genau daran scheitern viele Krankschreibungen.

Die letzten zwei Minuten der Konsultation

Dr. med. Mathias Siegfried MBA, Mitgründer

In der Hausarztpraxis entsteht das Arztzeugnis meist zum Schluss und nebenbei. Eine ehrliche Einschätzung aus ärztlicher Sicht.

Warum pauschal länger krankgeschrieben wird

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Wie lange eine Absenz dauert, lässt sich selten genau sagen. Fehlt die Zeit für eine saubere Abklärung, wird im Zweifel grosszügiger krankgeschrieben.

Warum Ärzte den Kontakt zum Arbeitgeber scheuen

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Ärztinnen und Ärzte sehen sich auf der Seite ihrer Patientinnen und Patienten. Dazu kommen Unsicherheit über die Ansprechperson und schlicht fehlende Zeit.

Wie ein schlechtes Arztzeugnis entsteht

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Nicht abgeklärt, nicht besprochen, pauschal ausgestellt: Ein solches Zeugnis hilft niemandem und verhärtet im Konfliktfall nur die Fronten.

Was ein gutes Arztzeugnis ausmacht

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Arbeitsplatzbezogen, konkret und mit Hinweisen zur Reintegration – ohne dass die Diagnose je zum Thema werden muss.

Datenschutz ist keine Ausrede

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Viele Ärztinnen und Ärzte wissen nicht genau, was sie sagen dürfen. Standardisierte Fragen schaffen Klarheit – Diagnosen bleiben immer aussen vor.

Warum so oft 100 % im Zeugnis steht

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Fehlen Zeit und Wissen über den konkreten Arbeitsplatz, entstehen pauschale Aussagen. Genau das wollen wir vermeiden.

Was Ärzte dem Unternehmen sagen dürfen

Dr. med. Mike Egloff, Mitgründer

Funktionelle Einschränkungen und Prognose ja, Diagnose nein: Was für die Einsatzplanung nötig ist, darf kommuniziert werden.

Prävention

Nachtschicht und Körperrhythmus

AcciMed

Wie sich Nachtarbeit auf den Körperrhythmus auswirkt – und was eine arbeitsmedizinische Untersuchung dabei leistet.

Dokumente

Fachliteratur

Grundlagen, mit denen wir arbeiten — herausgegeben von Dritten und dort direkt abrufbar.

Rechtsprechung

Fünf Entscheide, die unsere tägliche Arbeit prägen — jeweils mit dem, was sie in der Praxis bedeuten.

  • BGE 143 IV 209

    Der vom Arbeitgeber eingesetzte Vertrauensarzt untersteht dem Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB und darf dem Arbeitgeber keine Informationen über Art. 328b OR hinaus geben.

    Entscheid auf bger.ch(Externe Seite)
  • BGE 141 V 281

    Das strukturierte Beweisverfahren bei psychosomatischen Leiden: massgebend ist die funktionelle Auswirkung, nicht die Diagnose allein.

    Entscheid auf bger.ch(Externe Seite)
  • BGE 145 V 2

    Rentenbeziehende mit Eingliederungsressourcen haben nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht zur Teilnahme an zumutbaren Wiedereingliederungsmassnahmen.

    Entscheid auf bger.ch(Externe Seite)
  • 4A_42/2026 vom 22. April 2026

    Ärztliche Berichte einschliesslich unbegründeter Arztzeugnisse gelten als Urkunden nach revidiertem Art. 177 ZPO und können eine Arbeitsunfähigkeit beweisen. Für die amtliche Sammlung vorgesehen.

  • 9C_468/2025 vom 15. Juli 2026

    Eine fachärztliche Beurteilung kann grundsätzlich nur durch eine ebenfalls fachärztliche Beurteilung entkräftet werden.

Nicht amtlich publizierte Entscheide finden Sie über die Volltextsuche des Bundesgerichts.

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Durch gezielte Rückkehrstrategien, Teilarbeitsmodelle und strukturierte Begleitung sinken die Krankheits- und Unfallkosten messbar – bei gleichzeitig höherer Stabilität für alle Beteiligten.